Marie Schubert kombiniert gefundenes Material und fein ausgearbeitete Metallelemente, die individuell an die Ausstellungssituation angepasst werden. Darin finden sich Drachenformen, Wurzeln, Überreste von nistenden Vögeln, florale Elemente, Ornamente und bearbeitete Textilien, die wie Zeichnungen im Raum wirken.
Im zweiten Ausstellungsslot wächst die Installation insbesondere um architektonische Elemente und um Insekten, Larven und Pflanzen an, die Schubert aus Edelstahl geformt und mit organischem Material kombiniert hat. Mit ihren verankerten Einzelteilen erinnern die Installationen an Charms-Armbänder und ihre Funktion als Erinnerungsträger, denen mitunter auch eine heilende Schutzwirkung zugeschrieben wird.
Nele Kaczmarek, aus dem Katalog zur Ausstellung